RCN 7 – der letzte Lauf des Jahres als Leistungsprüfung

Bei der letzten Leistungsprüfung der RCN in diesem Jahr fuhren wir erneut die VLN-Variante der Strecke an einem Sonntag nach der NLS vom Samstag.

Ebenfalls gab es wieder ein großes Teilnehmerfeld und der Modus war wieder 15 Runden, davon eine Setzrunde, zwei Bestätigungsrunden und mindestens ein Boxenstopp mit einer Mindestzeit von 15 Minuten. Das Wetter hat soweit gehalten. Zwischendurch kam doch mal Nebel auf, aber es blieb zumindest trocken.

Wie gewohnt fuhr ich den Start und schon in der Setzrunde ging es auf der Strecke wieder heiß her, mit schmierigem Untergrund (= ausbrechendem Heck) und ersten Ausfällen (= Leitplanke). Nachdem ich vom Samstag in der NLS noch meine zwei Dreher mit kalten Reifen im Kopf hatte, bin ich dementsprechend die Setzrunde ziemlich vorsichtig angegangen, bis ich mir sicher war, dass die Reifen nun wirklich funktionieren; wenngleich das bei den Flüssigkeiten auf der Strecke auch nicht gebracht hat.

Ab Runde 2 war dann Vollgas angesagt, jedoch gab es hier abermals eine Flagge nach der Anderen, pro Runde neue Ausfälle und somit auch nicht wirklich ein Rhythmus, wie man es sich wünschen würde. An der Stelle sage ich nochmal, dass ich hoffe, es geht allen Fahrern gut und es handelt sich nur um Sachschäden.

Das Ziel war aber wie immer erstmal heil da durchkommen und das ist mir gelungen, wobei ich bei meiner Bestätigungsrunde wieder Probleme hatten. Der Funk war (ungewöhnlicherweise schon ab Döttinger Höhe) abgehakt genau zu dem Moment, wo ich zu meiner Bestätigungsrunde kam, und somit hatte ich nicht selbst mitgestoppt und musste mich blind auf Luca am Funk verlassen, der ebenfalls nur einen Anhaltspunkt von mir hatte, wann ich über Start/Ziel gefahren war. Daraus resultierte eine Abweichung von 6 Sekunden, was aber immer noch in der Toleranz von +- 10 Sekunden lag, wodurch wir hier keine Strafpunkte erhalten haben.

Nachdem ich bei der NLS die Boxeneinfahrt hinreichend geübt hatte, konnte ich ziemlich optimal in die Box düsen zur Übergabe an Luca. Auch der Boxenstopp insgesamt hat wieder super funktioniert und wir haben mit 15:00.636 Min eine optimale Zeit erreicht. Zu dem Zeitpunkt war die Platzierung noch schwierig einzuschätzen, da manche Teams noch nicht die 15 Minuten an Stopps voll hatten, sondern teilweise auf mehrere Stopps gesetzt hatten, falls es doch noch Regen geben sollte. Daher sprang die Zeitnahme etwas hin und her zwischen P3-7.

Luca konnte erneut richtig Gas geben und nochmals seine persönlichen Bestzeiten aus diesem Jahr verbessern. Das wird langsam unheimlich…

Auch er kam sicher durch und hatte die Bestätigungsrunde genau getroffen, womit wir uns am Ende über Platz 3 von 10 in der Klasse und P 40 von 141 Gesamt freuen konnten.

Unsere Taktik geht bisher auf. Pushen, aber nicht übertreiben, sondern Ankommen ist die Priorität. Dadurch haben wir in jedem Lauf gut punkten können und haben einen recht stabilen Platz in der Gesamtwertung.

In vier Wochen folgt nun das Saisonfinale mit dem 3h Rennen.

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Luca

KWS-RS Motorsport

Noah Struck