RCN 5 – VLN-Variante mit großem Starterfeld

Nach der Sommerpause ging es bei der RCN etwas ungewohnt weiter. So sind wir diesmal am Sonntag gestartet, statt wie gewohnt am Samstag. Zudem fuhren wir die VLN-Variante der Strecke und wieder 15 Runden.

Zudem gab es über 160 Starter, was aber durch die längere Streckenvariante und die große Boxengasse kein großes Problem darstellte. Daneben gab es strahlenden Sonnenschein, nachdem am Samstag noch die NLS zwecks Nebel erst später starten konnte.

Wie immer war das Team und Auto bestens vorbereitet und ich bin wieder den Start gefahren. Durch die 15 Runden musste ich diesmal auch wieder die Setzrunde bestätigen und Luca in seinem Stint dann auch (siehe auch Lauf 1 der Saison).

Diesmal lief es aber in der Setzrunde nicht so gut. Ich war nicht richtig konzentriert und habe einige Referenzpunkte am Funk nicht durchgegeben. Die Bestätigungsrunde war entsprechend spannend, denn dort musste ich versuchen, die wenigen Punkte einigermaßen zu treffen und unsere sonstigen Punkte durchgeben, damit Luca später bessere Chancen hat, die Zeit zu treffen. Am Ende hat das besser funktioniert als gedacht. Auf die Sekunde genau konnte ich die Setzzeit wieder treffen und Luca später ebenfalls. Im Kampf um Platzierungen ist es enorm wichtig, bei diesen Aufgabenstellungen keine unnötigen Strafpunkte zu kassieren. Dazu gehört auch der Boxenstopp, bei dem diesmal wieder 15 Min. Mindeststandzeit vorgegeben war. Auch dies hat wieder einwandfrei geklappt.

Meine Runden waren an sich ok, allerdings fehlte mir komplett der Rhythmus. Es gab wieder enorm viele Ausfälle und damit Flaggen, sodass ich in keinen flow gekommen bin. Zudem ist es dadurch mehr und mehr Glück, ob man am Ende gut platziert wird oder nicht. Viele Faktoren spielen da eine Rolle, bspw. ob eine Code 60 an einer Stelle ist, wo man danach bei der Beschleunigung gegenüber Wettbewerbern einen Nachteil hat oder ob ein durch die lange Strecke in eine Geschwindigkeitsbegrenzung kommt, während ein Konkurrent vorher schon an der Stelle vorbeikam oder umgekehrt, die Flagg aufgehoben ist, wenn der Konkurrent an diese Stelle kommt.

Man kann natürlich annehmen, dass sich sowas über die Saison hinweg ausgleicht. Einen Nachweis dazu gibt es aber nicht 😉 Ich kann nur sagen, ich hatte vielleicht eine halbwegs freie Runde, ansonsten nur Flaggen und 1–2-mal haben Überholvorgänge zu lange gedauert.

Diese eine freie Runde war dann auch meine neue persönliche Bestzeit auf dem Auto und der Streckenvariante. Luca konnte ebenso seine Zeiten deutlich verbessern und damit noch mehrere Plätze gut machen. Am Ende kam für uns Platz 5 von 14 Startern in der Klasse raus. Weiterhin sind wir damit in den vorderen Rängen platziert und wir werden versuchen, diesen Platz zu halten.

In drei Wochen findet der nächste Lauf statt, dann wieder in der reinen Nordschleifen-Variante.

vln-pix.com

Luca

KWS-RS Motorsport

Noah Struck